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Im Rahmen der gestrigen Kommunalwahlen ist auf Sylt die Entscheidung für eine Fusion, genauer die Teilfusion der Stadt Westerland mit der Gemeinde Sylt-Ost gefallen. In beiden Gemeinden entschieden sich jeweils mehr als 50 Prozent für den Zusammenschluss.
57,64% der Wählenden habe sich in Westerland für die Fusion entschieden. In Sylt-Ost waren es 52,49%. Damit müssen die jetzt neu gewählten Gemeinde- bzw. Stadtvertreter noch in diesem Jahr einen Fusionsvertrag ausarbeiten und Neuwahlen ausrichten.
Die verbleibenden Orte der Insel: List, Kampen, Wenningstedt, Rantum und Hörnum haben allerdings für die Bildung eines eigenen Verwaltungsamtes nicht genügend Einwohner. Deshalb wird damit gerechnet, dass diese Gemeinden sich von der zukünftigen Großgemeinde Westerland/Sylt-Ost mit verwalten lassen werden oder sich ebenfalls zur Fusion mit der Großgemeinde entschließen.
Ralf Langmaack 26.05.2008
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