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Schwimmer unfreiwillig gerettet
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Ein 39-jähriger Belgier wurde am Sonnabend von der Feuerwehr aus vermeintlicher Seenot gerettet. Ein Notruf kurz nach 21 Uhr informierte die Polizei über einen Schwimmer, der es nicht mehr an Land zurück schaffe. Der Mann war am Zentralstand in Westerland ungefähr 800 Meter weit auf das ruhige Meer hinausgeschwommen.
Da es Informationen gab, wonach sich ein weiterer Schwimmer an einer Boje festhalten sollte, wurde vorsorglich der Rettungshubschrauber aus Niebüll alarmiert. Die Feuerwehr setzte ihr Ölwehr-Boot ein und eine Polizistin schwamm auf einem Surfbrett auf das Meer hinaus. Kurze Zeit später konnte der Mann heil an das Ufer gebracht werden, obwohl er sich weigerte in das Boot zu steigen. An Land zurückgekehrt zeigte sich der Belgier soweit erholt, dass auch gegenüber den DRK-Sanitätern Widerstand leistete und stattdessen einem zufällig vor Ort befindlichem Fernsehteam ein Interview gewährte.
Ralf Langmaack 04.07.2005 |