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Bernsteinfunde in Westerland
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Im Westerländer Rathaus werden ab dem 03.09.2002 bis zum 25.10.2002 Bernsteine in den verschiedensten Variation aus aller Welt präsentiert. Die Bernsteine entstammen der Sammlung von Professor Max J. Kobbert und zeigen alle mögliche Facetten der verschiedenen Fundorte. Der Begriff Bernstein kommt ursprünglich vom "brennen" - Brennstein. Ein Bernstein kann mit einen Feuerzeug entzündet werden und brennt dann mit einer hellen Flamme und starker Russentwicklung. Seine Farbe reicht von hell- bis goldgelb und kann sich im Alterungsprozeß in Rottöne verwandeln. Je nach Verschmutzung oder Einbindungen können die Farben auch abgedunkelt werden. Bei Steinen aus dem Dominikanischen kann eine blauer Schimmer durch Fluoreszenz entstehen. Das Alter der Bernsteine liegt üblicherweise zwischen 125 und 20 Millionen Jahre, einzelne Fundstellen geben aber auch Steine mit einem Alter zwischen 220 und 140 Millionen Jahren preis.
Die interessanten Einschlüsse (Inklusen) sind überwiegend Insekten wie Milben, Mücken, Fliegen, aber auch Honigbienen und Spinnen. Seltener gibt es Funde mit Termiten, Libellen, Schmetterlingen oder auch Flöhen. Aber hier sind teilweise auch Fälscher am Werk, die schon aus Sammlungen aus dem 18. Jahrhundert bekannt sind. Hierbei handelt es sich meistens um Einschlüsse von spektakulären Tieren wie z.B. von Fröschen oder Eidechsen. In der Ausstellung können neben den echten Inklusen auch solche Fälschungen begutachtet werden. Die Ausstellungstücke werden durch großformatige Fotos ergänzt.
Im Internet finden Sie weitere Informationen und Bilder auf den Seiten von Volker Arnold aus Heide.
Ralf Langmaack 02.09.2002
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