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Bußgelder für das Füttern von Möwen?
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Die Beschwerden über die hohe Anzahl der Möwen häufen sich. Mittlerweile verzeichnen die ersten Appartementvermieter sogar Absagen wegen des andauernden Geschrei der Möwen. Das mit den Vertretern des Naturschutzes und der Behörden diskutierte absammeln der Eier ist aber nur mit eine Ausnahmegenehmigung möglich. Auch eine gezielte Jagd auf die Möwen ist nicht erfolgversprechend. Manfred Uekermann sieht als wichtiger an die Brutplätze, insbesondere die Flächdächer in der Stadt durch das Spannen von Netzen, für die Möwen unbrauchbar zu machen. Jörg Elias vom Tourismus-Service Westerland (TSW) regt zudem gezielte Kontrollen auf der Promenade zwischen 7 und 8:30 Uhr an. In dieser Zeit würden Leute die Essensreste der letzten Tage an die Möwen verfüttern. Der TSW hat jetzt 50 Plakate drucken lassen, um noch einmal deutlich darauf hinzuweisen, dass es verboten ist Möwen zu füttern. Petra Reiber, Bürgermeisterin der Stadt Westerland, brachte zudem ein Bußgeld für das Füttern von Möwen ins Gespräch. Auf Kurkarten, in Flugblättern und im Gastgeberverzeichnis können ergänzend Hinweis auf der Verbot veröffentlicht werden.
Ralf Langmaack 18.08.2006 |