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Am Freitag, 23. September, werden um 13:30 Uhr in Westerland (Sylt) / Weesterlön (Söl) Caroline Schwarz, Beauftragte für Minderheiten und Kultur des Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein, Ingwer Nommensen, Vorsitzender des Friesenrates, ein Vertreter der Sölring Foriining (Sylter Friesenverein) sowie Irene Nedderhoff, Bahnhofsmanagerin Kiel der Deutschen Bahn AG, das neue Stationsschild einweihen.
Zusätzlich erhalten diese Stationen eine Infotafel, die Informationen über die friesische Sprache und die Friesen gibt. Hierdurch soll die friesische Sprache und Kultur gefördert werden. Einheimische, Gäste und Durchreisende werden so auf diese sprachliche Besonderheit Nordfrieslands und der Insel Helgoland aufmerksam gemacht. In Nordfriesland und auf Helgoland sprechen rund 10.000 Personen Friesisch.
Die Initiative, die Stationen des Kreises Nordfriesland mit friesischen Namen zu ergänzen, stammt aus Gesprächen der Deutschen Bahn mit dem Friisk Foriining und dem Frasche Rädj (Friesenrat).
Die Kosten in Höhe von rund 40.000 Euro werden größtenteils aus Bundesmitteln und durch die Landesverkehrsservicegesellschaft (LVS) getragen.
Folgende Bahnhöfe erhalten eine zusätzliche Bezeichnung in friesischer Sprache:
Husum – Hüsem Bredstedt – Bräist Langenhorn – e Hoorne Niebüll – Naibel Klanxbüll – Klangsbel Morsum – Muasem Keitum – Kairem Westerland (Sylt) – Weesterlön (Söl) Entlang der Strecke erhält der ehemalige Haltepunkt Risum-Lindholm ebenfalls ein Zusatzschild in friesischer Sprache.
Ralf Langmaack 20.09.2005 (Quelle: Deutsche Bahn AG) |