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Die Sylter Rundschau veröffentlichte in ihrer Ausgabe am vergangenen Sonnabend die Kritik des Vorsitzenden des Vereins Sylter Unternehmer am Tourismus-Service Westerland (TSW). Hintergrund dieser Kritik ist der Abbau eines Dünensteges in Hörnum. Die Gemeinde Hörnum hatte erst vor wenigen Wochen eine Kooperation mit dem TSW vereinbart. Ende August wurde diese Zusammenarbeit durch die Gemeindevertretung in Hörnum, entgegen den Empfehlungen des Kurausschusses, zum 21. September 2005 wieder gekündigt. Im Rahmen dieser Kooperation hatte der TSW der Gemeinde Hörnum einen Steg für den Strandübergang Nord leihweise überlassen. Diese Überlassung ging nach Angaben des TSW über die vertraglichen Vereinbarungen hinaus. Jetzt wurde dieser Steg auf einer Länge von knapp 100 Metern durch den TSW wieder demontiert. Diese Entscheidung des TSW führt dazu, das Gäste, die auf einen Rollstuhl oder Gehwagen angewiesen sind gar nicht mehr und Kinderwagen und Bollerwagen nur erschwert an den Strand gelangen können. Das Angebot der Gemeinde Hörnum, den Steg zu kaufen oder zu pachten wurde vom TSW abgelehnt. Auch war man dort nach Auskunft des Büroleiters des Tourismusverbandes Hörnum, Jens Carl, nicht bereit mit der Demontage zu warten, bis neue Bretter als Ersatz geliefert werden. Dieses Vorgehen des TSW wurde durch Jörn Hoppe, Vorsitzenden des Vereins Sylter Unternehmer, stark kritisiert und er forderte die Westerländer Politik auf, "zu überdenken, ob die Führung des Tourismus-Service Westerland noch tragbar ist". Tatsächlich ist das Verhalten des TSW aus Sicht der Gäste - und auch der meisten Sylter - nicht nachzuvollziehen. Dass Peter Douven in seiner Stellungnahme den Abbau des Steges am Strandübergang Nord in Hörnum auf die Beendigung einer gekündigten Leistung reduziert, bestätigt eher die Berechtigung der Kritik des Vereins Sylter Unternehmer, als dass es zur Lösung des Problems beiträgt.
Ralf Langmaack 12.09.2005
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