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Extrem-Schwimmer gibt auf
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Der Extrem-Schwimmer Armin Frenzel aus Köln hat gestern sein geplante Insel- und Halligtour aufgegeben. Gestartet vor Nordstrand, mit einem kleinen Gummiboot für das Gepäck und die "Astronautennahrung" verhinderte das stürmische Wetter mit Böen der Windstärke 8 und eineinhalb Meter hohen Wellen verhinderten den Plan dem früheren Weltmeister im Langstrecken- und Dauerschwimmen Otto Kemmerich nachzueifern. Frenzel plant aber für den kommenden Sommer einen neuen Anlauf die 100 Kilometer lange und gefährliche Tour in Angriff zu nehmen. Otto Kemmerich ist bei seinem zweiten Versuch im Jahr 1952 vor Sylt ertrunken. Seinen Entschluss zur Aufgabe, nachdem er zehn Minuten, mit dem Boot als "Schleppanker", nur auf der Stelle schwimmen konnte, kommentierte er mit den Worten "Ich will vernünftig sein." Angesichts des Endes von Otto Kemmerich erscheint aber schon die ganze Aktion eher unvernünftig, da sich gerade an den Enden der Insel sehr starke Strömungen bilden können. Dort gilt nicht umsonst ein absolutes Badeverbot.
Ralf Langmaack 11.08.2005
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