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Seebrücke wurde abgelehnt
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Am vergangenen Donnerstag trafen sich die CDU-Fraktion und der Verein Sylter Unternehmer zu einer gemeinsamen Sitzung in der von Sven Paulsen das Projekt "Seebrücke Westerland" noch einmal vorgestellt wurde. Der Verein Sylter Unternehmer hatte sich bereits am Montag getroffen und sich ausgiebig mit der Seebrücke und ihren Folgen befasst. Der Vorsitzende Jörn Hoppe teilte mit, dass der Verein "nach dem derzeitigen Sachstand die Standorte Friedrichstraße und Strandstraße ablehnt." Die CDU-Fraktion orientierte sich bei ihrer Entscheidung stark an der Meinung der Unternehmer. Dabei war ausschlaggebend, dass die vorgelegte Planung nicht konkret genug ist. Zudem bestehen Bedenken, dass der Weststrand durch die Seebrücke geteilt, die Innenstadt durch Lieferverkehr stark belastet und vor Westerland ein bauliches Monster entstehen würde. So wurde der von der CDU-Fraktion der Beschluss gefasst, dass "nach den derzeitigen Planungen die Errichtung einer Seebrücke in Westerland abgelehnt wird". Die politische Entscheidung ist aber nicht das endgültige Aus für das Thema Seebrücke. Neue Planungen könnten durchaus zu anderen Auffassungen führen. Die Stadtvertreter des SSW, der Grünen und der UBW haben bei der Bürgervorsteherin einen Antrag auf einen Antrag auf die Durchführung einer Einwohnerversammlung gestellt. Maria Andresen, Fraktionssprecherin der Grünen sagte dazu: "Wir wollen keinen übereilten Beschluss, sondern erst einmal die Pläne im Detail sehen".
Ralf Langmaack 27.07.2005
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