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Stadt kauft Marinesiedlung
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Die Deutsche Annington aus Düsseldorf hat zugunsten der Stadt Westerland auf den Erwerb der 30 Häuser in der Marinesiedlung und auf weitere Objekte verzichtet. Dabei handelt es sich um zwei Häuser in der Dr.-Ross und der Käpt'n-Christiansen-Straße, und fünf weitere reetgedeckte Häuser in der Kamp- und der Graf-Spee-Straße. Diese Objekte sind zwar ebenfalls in die Marinesiedlung eingebettet, unterliegen aber nicht dem Denkmalschutz. Maßgeblich für diesen Erfolg ist die CDU-Fraktion Westerland verantwortlich, die auf die unermüdlichen Proteste der "Sylter Bundesmieter in Not" reagiert hat. Erst durch ihr Bestreben wurden mögliche Finanzierungsmodelle für den geforderten Kaufpreis von 15 Millionen Euro entwickelt. Die Häuser in der Marinesiedlung sollen jetzt in das Erbpachtmodell übergehen. Dabei werden die Objekte erst den jetzigen Mietern zum Kauf angeboten. Wenn sich der Mieter gegen den Erwerb entscheidet, dann kann das Mietverhältnis auch fortgesetzt werden. Aktuell stehen zehn Objekte leer. Diese sollen ebenfalls auf Erbpachtbasis veräußert werden. Die Stadt Westerland hat damit fast 80 Prozent des gesamten Bestandes des Bundes in Westerland erworben.
Ralf Langmaack 26.06.2005
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