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Retter verhinderten Selbstmord
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Ein 37-jähriger Mann ging am Mittwochvormittag in die Fluten, nachdem er am Kiosk an der Käpt'n-Christiansen-Straße seine Jacke mit Papieren und einer größeren Summe Bargeld abgegeben hatte. Dabei hatte er darum gebeten die Jacke in einem Hotel abzugeben. Danach begab er sich direkt an den Strand und ging vollbekleidet in die neun Grad kalte Nordsee. Der Kurkartenkontrolleur, der diesen Vorgang beobachtet hatte verständigte die Polizei und die Rettungskräfte. Die Polizistin Annchristin von Allwörden war zusammen mit ihrem Kollegen als erste am Strand. Da der Mann auf Zurufe nicht reagierte zögerte die Beamtin nicht lange und entledigte sich der Dienstkleidung. Zusammen mit dem Kioskbesitzer schwamm sie zu dem entkräfteten Lebensmüden, der inzwischen 20 Minuten im Wasser verbracht hatte. Die Retter konnten den Mann zurück an den Flutsaum bringen, wo der von Rettungskräften versorgt und in das Krankenhaus gebracht werden konnte. Bei dem Mann handelt es sich um einen schwedischen Staatsbürger, der Liebeskummer als Beweggrund für seinen Selbstmordversuch angegeben hat.
Ralf Langmaack 09.05.2005
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