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Bettenzuwachs sorgt weiter für Besorgnis
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Auch Westerlands Bürgermeisterin Petra Reiber ist über die aktuelle Entwicklung der Hotelplanungen auf Sylt besorgt. Sie unterstützt die "Initiative für Sylt" aus den Kreisen der Sylter Unternehmer und Gastronomen mit der Aussage, dass die Landesregierung bereits vor 30 Jahren zu dem Ergebnis kam, dass die Belastungsgrenze der Insel Sylt hinsichtlich der Bettenzahl erreicht ist. Frau Reiber hegt zudem auch Zweifel an der Analyse der Kreisverwaltung Nordfriesland nach deren Angaben die Bettenzahl zwischen den Jahren 1997 und 2002 von 55000 auf 50000 gesunken sein soll. Allein damit soll die Verträglichkeit eines Bettenzuwachses im vierstelligen Bereich gerechtfertigt werden. Sylt braucht definitiv keinen Bettenwildwuchs mit dem daraus resultierenden Preisverfall. Eine stabile Anzahl von Übernachtungsmöglichkeiten ist für eine planerische Gestaltung der Zukunft wichtig.
Mit dem gleichen Thema beschäftigt sich auch Manfred Nissen, aber auf seine Art. Er hat einen neuen Inselaufkleber gestaltet. Auf dem Hintergrund in den Sylter Farben Gelb, Rot und Blau ist dort zu lesen:
Rantum Bald ist verkauft das letzte Haus, die Klasse weicht der Masse aus. Der TUI-Konzern jetzt nach uns greift und langsam die Erkenntnis reift: Unsere Vertretung macht das Spiel mit der TUI und fragt nicht viel. Sie genehmigt, woll'n wir wetten? Demnächst der TUI 800 Betten!
Die ersten Bestellungen für lokalpatriotischen Aufkleber aus eigener Werkstatt sollen bereits bei Manfred Nissen eingegangen sein.
Ralf Langmaack 03.05.2005
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