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Nach dem Entfernen der alten Stahl-Buhnen vor Kampen wurde jetzt, nachdem vor zwei Monaten ein fast 2,5 Meter großer Findling gefunden wurde, ein Stück Eichenholz gefunden, dass unter Umständen eine Verbindung zur Sylter Geschichte in der Seefahrt herstellen kann. Der Sylter Hobby-Archäologe Martin Lange hält es für möglich, dass es sich hierbei um den Teil einer Ruderanlage eines Schiffes aus dem 17. oder 18. Jahrhundert handelt. Experten des Archäologischen Landesamtes in Schleswig wurden Detailaufnahmen zur Beurteilung übersandt. Die vorhandenen Reste von Metallbeschlägen und Markierungen lassen zumindest vermuten, dass es sich um den Achtersteven eines Schiffes handelt. Nähere Aufschlüsse erhofft man sich auch aus alten Auflistungen der vor Sylt gestrandeter Schiffe. Unter Umständen könnte noch ein vollständiges Wrack vor der Küste liegen. Der Balken liegt jetzt in der Strandkorbhalle und wartet auf die Begutachtung durch die Fachleute. Greg Baber, Strand-Chef in Kampen und Finder des Eichenbalkens, kann sich gut vorstellen das Stück aufzubereiten und im Kaamp-Hüs zu platzieren. Der Findling hat mittlerweile seinen neuen Platz am Strandübergang Sturmhaube gefunden. In Kürze soll eine Tafel folgen, die seine Herkunft erläutern soll.
Ralf Langmaack 26.04.2005
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