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Die Entscheidung, ob der "Sylt-Express" der Nord-Ostsee-Bahn GmbH Westerland ab Hamburg-Altona oder ab durchgängig ab Hamburg Hauptbahnhof anbieten kann fällt spätestens am 16. Juni durch die DB Netz AG. Formal erfüllt die NOB dabei die Voraussetzungen für beide Bahnhöfe, wobei der Hauptbahnhof von den Kreisen an der schleswig-holsteinischen Westküste und vom Hamburger Senat bevorzugt wird. Das Problem hierbei ist das geringe Trassenangebot in Hamburg und solange ein Eisenbahnunternehmen vorhandene Strecken und Zeiten nicht aufgibt kann kein Anderer Ansprüche geltend machen. In Abstimmungsgesprächen konnten zwar 28 von den ursprünglichen 32 "Kollisionspunkten" eliminiert werden, aber für die NOB wird die Zeit knapp, denn am 11. Dezember übernimmt sie mit der "Marschenbahn" den Personenverkehr zwischen Westerland und Hamburg von der DB Regio. Für den Betrieb dieser Strecke hat die NOB im brandenburgischen Werk Henningsdorf bei der Firma Bombardier 60 Reisezugwagen mit einem Wert von 120 Millionen Euro bestellt. Für weitere 40 Millionen Euro liefert die Firma Vossloh Lokomotiven Das private Eisenbahnunternehmen betreibt die Strecke Kiel - Rendsburg - Husum - St. Peter Ording und zusammen mit der DB Regio die Strecke Kiel - Hamburg.
Bild: Nord-Ostsee-Bahn
Ralf Langmaack 22.04.2005 |