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In den letzten zehn Monaten war es ruhig in Keitums einstiger Durchgangsstraße, dem Gurtstig. Mit Einführung des neuen Busfahrplanes vor zwei Wochen verkehren jetzt wieder Linienbusse über den Gurtstig und erschüttern die Fundamente der alten Friesenhäuser. Dieses ist zumindest die Auffassung einiger Anlieger. Seit dem 25. März fahren die Linienbusse bis zu 80 Mal am Tag durch den Gurtstig, der nach der Einrichtung der Umgehungsstraße zur Sackgasse umgewidmet wurde. Daraus resultiere eine höhere Belastung als vor dem Umbau der Umgehungsstrasse, da damals die Busse der verschiedenen Linien in der Munkmarscher Chaussee gehalten haben. Der Anrainer Ekkehart Neumann äußerte gegenüber der Sylter Rundschau, dass trotz Tempo-30-Zone mit 50 bis 60 Stundenkilometer durch den Gurtstig gerast werden und die Busse bei Gegenverkehr auf den Bürgersteig ausweichen müssen. Der Fahrleiter der SVG Dieter Tölke weist diese Kritik entschieden zurück, sind die Fahrer doch strikt angewiesen in Keitum nur Schritttempo zufahren. Er sieht die Hauptursache für die Erschütterungen in dem mangelhaften Zustand der Fahrbahn.
Ralf Langmaack 05.04.2005
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