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Peter Douven, der Tourismusdirektor der Stadt Westerland, hat jetzt die Übernachtungsstatistik für das Jahr 2002 vorgelegt. Entgegen der Tourismusanalyse des BAT-Freizeitforschungsinstitutes, das an der Nordsee einen Rückgang von 5,3 % bei den Urlaubsgästen im Vergleich zum Jahr 2001 ermittelt hat, verzeichnet Westerland lediglich einen Rückgang von 0,3 % auf 277.728 Übernachtungsgäste.
Getrübt wird dieses Ergebnis allerdings durch den anhaltenden Trend zum Kurzurlaub. Dieser führte zu einem Rückgang von 1,7 % bei den Übernachtungszahlen. Bei den Tagesgästen wurde sogar ein Rückgang von 16,8 % verzeichnet. Hier ist aber eine Abhängig vom Wetter gegeben und die Sonne hat die Insel Sylt im Jahr 2002 nicht gerade verwöhnt.
Die Gesundheitsreform hat für einen Rückgang bei den Badekuren der klassischen Kurgäste geführt. Hier markiert das Minus von 15 % einen Höchststand. Im Gegensatz dazu steht der Wellness-Sektor, in dem mit 8.717 verkauften Einheiten ein Zuwachs von 1,53 % verzeichnet wurde.
Weiterhin bleibt auch der Strandbus in den roten Zahlen, obwohl die Nutzung um 9 % gestiegen ist.
Der Krieg im Irak verstärkt zwar den Trend zum Urlaub im Inland, dem entgegen wirkt aber die unglückliche Komprimierung der Sommerferien im Jahr 2003. Hierdurch wird die Nachfrage auf einen Zeitraum begrenzt, der auch so bereits an der Auslastungsgrenze liegt. Diese Faktoren machen konkrete Prognosen für das Jahr 2003 schwer.
Informationen im Internet:
Sonnenstunden auf Sylt von 1960 bis heute
Ralf Langmaack 25.03.2003
© 25.03.2003 SyltInfo |