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Das Seehundsterben hat jetzt offensichtlich auch das schleswig-holsteinische Wattenmeer erreicht. Das Umweltministerium bestätigte am Freitag die ersten Funde von verendeten Seehunden vor der Halbinsel Eiderstedt und von Sylt.
Bisher ist aber amtlich noch kein Staupe-Fall für das Wattenmeer bestätigt worden. Für die gefundenen Tiere vor Eiderstedt und Sylt stehen die Untersuchungsergebnisse noch aus, teilte gestern der Leiter des Dezernates Naturschutz beim Nationalparkamt Dr. Detlef Hansen mit.
Durchschnittlich werden in einem Jahr etwa 500 tote Seehunde und Kegelrobben im Wattenmeer gefunden. Offizielle Angaben für diese Jahr sprechen zur Zeit von 616 toten Seehunden im deutschen Teil der Nordsee und des Wattenmeers.
Sollten Sie ein erkranktes oder totes Tier finden melden Sie den Fund an eine der nachstehenden offiziellen Stellen. Unternehmen Sie, insbesondere bei lebenden Tieren, keine eigenen Bergungs- oder Behandlungsversuche.
Ministerium für Umwelt, Natur und Forsten, Telefon-Hotline 0700 86935874 Nationalparkamt Tönning, Telefon 04861 616 0 Seehundstation Friedrichskoog, Telefon 04854 1372
Ralf Langmaack 31.08.2002
© 31.08.2002 SyltInfo |