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Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe in Hannover hat nach Auswertung aller Meßgeräte die Meteorit-Theorie verworfen. Damit bleibt die Ursache für das Beben im deutsch/dänischen Grenzgebiet am vergangenen Donnerstag weiterhin unklar. Nach Einschätzungen von Gernot Hartmann von der Bundesanstalt können Druckwellen von übenden Militärflugzeugen hierfür verantwortlich gewesen sein. Der Leiter des Data Analysis Center räumt allerdings ein, dass deren Schallpegel eigentlich anders aussehen müssten. Für ihn kommt nur eine extreme Schichtung der Atmosphäre an diesem Tag in Frage, die die Druckwellen so verfremdet hat, dass die Messstation in Bremen keine für Jets typischen Schwingungen aufzeichnen konnte. Hartmann möchte aber auch diese Theorie nicht beschwören, zieht sie aber der bisherigen Meteoriten-Theorie vor und kommt zu dem Schluß: "Außerirdische waren es aber auf alle Fälle nicht."
Ralf Langmaack 14.07.2004 |