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Friedrichstraße - geht es endlich los?
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Die Westerländer Stadtvertretung hatte am 04.November 2002 entschieden einen neuen Bürgerentscheid über die Neugestaltung der Friedrichstraße durchzuführen, da die Kosten die bisherige Planung um 32 Prozent übersteigen sollten und den Haushalt der Stadt extrem belasten würden. Die für den04. Dezember 2002 geplante Stadtvertretersitzung, in der die Aufhebung des Bürgerentscheides vom 02. September 2001 beschlossen werde sollte, wurde durch den Tod des Stadtvertreters Helmut Gutt seinerzeit verschoben.
Westerlands Bürgermeisterin Petra Reiber hatte die Kommunalaufsicht in Husum eingeschaltet, um klären zu lassen, ob ein erneuter Bürgerentscheid und eine Abweichung von dem bisher geplanten Granit rechtlich einwandfrei ist. Die Auskunft von Harry Schröder von der Kommunalaufsicht bestätigte jetzt die Möglichkeit zu einer Kostenreduzierung durch den Einsatz eines Granitvorsatz-Betonsteins.
Damit ist nach Ansicht von Frau Reiber der Weg für die, von den Bürgern gewollte, Umsetzung des Entwurfes von Jörn Wagner frei. Sie hofft, dass die Stadtvertreter am 20. Februar 2003 die Entscheidung aus dem November 2002 aufheben.
Die Verwendung des Granitvorsatzsteins soll die Kosten um die Hälfte reduzieren und soll sich optisch kaum vom bisher geplanten Granit-Natursteinbelag unterscheiden - zudem soll der Stein auch besser begehbar und rutschfester sein.
Es bleibt zu wünschen, dass die Stadtvertreter der Stadt Westerland sich endlich zu einer endgültigen Entscheidung durchringen und die Neugestaltung der Innenstadt begonnen werden kann. Die neue Alternative scheint hierfür ein gelungener Kompromiss zu sein.
Ralf Langmaack 06.02.2003
© 6.02.2003 SyltInfo |