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Streit um Umbau der Fußgängerzone
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Die Finanzmittel für den Umbau der Friedrichstraße wurden nach Unsicherheiten über die tatsächlichen Kosten durch den Finanzausschuss eingefroren. Mittlerweile haben eigene Recherchen der Stadt Westerland ergeben, dass die Preise für das zu verwendende Granit im Rahmen der Vorgaben des Planers Jörn Wagner zu realisieren sind. Der von dem beauftragten Gutachter Otto Kuna ermittelte Quadratmeterpreis von ca. 300,00 Euro hatte für Unruhe gesorgt, da dieses das Doppelte des bisher veranschlagten Preises war. Auch durch eine vereinfachte Art der Verlegung des Granits, ist eine Kontrolle der entstehenden Kosten möglich. Damit soll es möglich sein die Arbeiten zu beginnen und sicher zu stellen, dass der Kostenrahmen von 5,2 Millionen Euro nichtüberschritten wird. Obwohl somit der Grund für den Sperrvermerk der bereitstehenden Haushaltsmittel weggefallen ist, stimmten nur acht Stadtvertreter für den Nachtragshaushalt, zehn Stadtvertreter entschieden sich gegen den Haushalt und ein Stadtvertreter enthielt sich. Westerlands Bürgermeisterin Petra Reiber hatte im Vorwege bereits daraufhin gewiesen, dass eine weitere unbegründete Blockade der Finanzmittel, ein Gesetzesverstoß darstelle. Immerhin habe der Bürgerentscheid die Wirkung eines gültigen Beschlusses der Gemeindevertretung und Petra Reiber als Verwaltungschefin habe die Verpflichtung diesen Beschluss unverzüglich umzusetzen. Inzwischen hat Petra Reiber die Kommunalaufsicht des Kreises informiert und fand sich in ihrer Auffassung bestätigt. Es bleibt abzuwarten, wie die Stadtvertretung im November in dieser Sache entscheiden wird.
Ralf Langmaack 05.10.2002
© 5.10.2002 SyltInfo |