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Die beiden Männer aus Kiel, die im August vergangenen Jahres eines Spur der Verwüstung auf Sylter hinterlassen haben mussten sich jetzt wegen ihrer Taten vor dem Schöffengericht in Neumünster verantworten. Neben den Einbrüchen mit Vandalismus auf Sylt wurden ihnen auch 17 weitere Straftaten im Raum Kiel und Ahrensburg nachgewiesen.
Auf Sylt hatten die beiden Arbeitslosen den größten Schaden in der Morsumer St. Maritin Kirche angerichtet. Nachdem sie 12 Euro aus dem Opferstock erbeutet hatten, verwüsteten sie die Kirche mit dem Löschschaum aus Feuerlöschern. Allein die Wiederherstellung der Orgel kostete 150.000 Euro. Bei weiteren Einbrüchen in die Morsumer Grundschule und die Kurverwaltung Sylt-Ost wurden ebenfalls Räume durch den Missbrauch von Feuerlöschern verwüstet.
Nachdem das Gericht den ganzen Tag über Details zusammengetragen und Zeugen befragt hatte, erging am Abend das Urteil: Zweieinhalb bzw. dreieinhalb Jahre Haft. Beide Täter waren bereits wegen ähnlicher Delikte vorbestraft.
Ralf Langmaack 31.03.2004
© 31.03.2004 SyltInfo |