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Für den Gast ist es fast selbstverständlich, er verbringt seinen Urlaub auf Sylt. Nicht in Westerland, Wenningstedt oder Kampen. Die Tatsache, dass jede Gemeinde über eine eigene Kurverwaltung verfügt sorgt bei den Gästen schon für Irritationen, zumal wenn der Heimatort größer als ganz Sylt ist.
Auch auf der Insel wird die Forderung nach einer einheitlichen Verwaltung - nicht nur im Bereich des Tourismus - immer lauter. Leserbriefe in der Sylter Rundschau in den letzten Wochen haben dieses sehr deutlich gemacht.
Jetzt lädt die Morsumerin Edda Raspé und die Sylter Rundschau unter dem Motto "Sylt - eine Insel, eine Verwaltung?" am Freitag, den 20. September 2002 um 19.30 Uhr interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung in den Keitumer Friesensaal ein. Dort wird es dann zusammen mit dem Landrat Dr. Olaf Bastian, Petra Reiber (Bürgermeisterin Westerland), Amtsvorsteher Heinz Maurus und Leo Wittmeier (Bürgermeister List) eine öffentliche Diskussion über Möglichkeiten aber auch Schwierigkeiten auf dem weg zur insularen Einheit.
Nicht zu letzt die Bildung der Stadt Fehmarn, ein Zusammenschluss von vier Kommunen mit 12.600 Einwohnern auf 185 km², zeigt, dass es möglich ist auf Wunsch der Bürger für eine einheitliche Verwaltung zu sorgen und so auch die finanzielle Belastung durch Verschlankung der Verwaltung zu realisieren. Auf Sylt sind 21.000 Einwohner in sieben Kommunen auf einer Gesamtfläche von 99 km² betroffen. Hier soll jetzt ebenfalls das Thema über entsprechende Anträge an die jeweiligen politischen Gremien herangetragen werden. Aus den Reihen der Parteien und Politikern ist teilweise ein ähnlicher Wunsch nach Veränderung vorhanden.
Sie können im SyltPortal Ihre eigene Meinung zu diesem Thema veröffentlichen und an einer Umfrage zu diesem Thema teilnehmen.
Ralf Langmaack 17.09.2002
© 17.09.2002 SyltInfo |