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'Oralie' schädigt Strände
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Bereits in der vergangenen Woche hatte der Landschaftszweckverband zusammen mit den Vertretern des Amtes für ländliche Räume, des Kieler Innenministeriums und der Gemeinden die Sylter Strände besichtigt und seine erste Sturmbilanz gezogen. Dabei wurde deutlich, dass der Strand vor Hörnum am deutlichsten in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Durch das Sturmtief 'Oralie' hat sich die Situation aber noch einmal deutlich verschlechtert. In List und Kampen ist es zu starken Ausräumungen gekommen. Am "Kliffende" in Kampen wurde das Deckwerk komplett freigelegt. Helge Jansen, Vorstehender des Landschaftszweckverbandes beurteilt den jetzigen Zustand als dramatisch.
In Hörnum erreicht das Wasser mittlerweile des Tretrapodenquerwerk. Die Vordüne am Hauptstrand in Richtung Norden wurde vollständig ein Opfer der Wellen. Jansen teilte mit, dass bis zu 10 Meter Düne weggerissen wurden. Somit ist die kurze Dauer des letzten Sturmes als Glücksfall zu betrachten.
Es zeichnet sich schon jetzt ab, dass Hörnum den Hauptanteil der für das Jahr 2004 geplanten Sandvorspülung mit 700.000 bis 800.000 Kubikmetern in Anspruch nehmen wird. Eine endgültige Entscheidung hierüber erfolgt aber erst nach dem Ende der Sturmsaison.
Ralf Langmaack 23.03.2004
© 23.03.2004 SyltInfo |