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Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Antrag der Deutschen Bahn hinsichtlich der geplanten Änderungen im Bereich des behindertengerechten Zuganges am Bahnhof Keitum abgelehnt.
Aus wirtschaftlichen Gründen wollte die Bahn zwar die Schächte für die Fahrstühle an der Unterführung erstellen, aber keine Fahrstühle einbauen. Dieses wurde vom Bürgermeister Sylt-Osts Ingbert Liebing zurecht mit einem Schildbürgerstreich verglichen.
Das Eisenbahn-Bundesamt ist in seiner Entscheidung den Argumenten der Gemeinde Sylt-Ost gefolgt und hat die Bahn um Mitteilung gebeten, wann und wie der barrierefreie Zugang zu den Gleisen erstellt werden soll.
Bahn-Pressesprecher Egbert Meyer-Lovis zeigt sich angesichts dieser Entwicklung überrascht und enttäuscht. Gegenüber der Sylter Rundschau teilte er mit, dass man mit diesem Ergebnis nicht gerechnet hat. Das gesamte Projekt wird mit Bundesmitteln finanziert, weshalb jetzt das weitere Vorgehen mit dem Verkehrsministerium abgestimmt werden. Die Umsetzung der Vorgabe durch das Eisenbahn-Bundesamt ist allerdings von den zu Verfügung stehenden Finanzmitteln abhängig.
Ralf Langmaack 05.02.2004
© 5.02.2004 SyltInfo |