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Nördlichste Fischbude muss weichen
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Die Bagger stehen bereit um die wohl bekannteste Fischbude von Jürgen Gosch am Lister Hafen abzureißen. Aber keine Sorge, im kommenden Frühjahr soll sich der Lister Hafen in neuem Glanz den Gästen und den Fans von Gosch's Fischsuppe präsentieren.
Pfingsten 2004 sollen die Pläne der Architekten Schlums & Franzen umgesetzt werden. Dabei wird der gesamte Hafenplatz mit Ausnahme der alten Bootshalle und des Knurrhahns erneuert. Zusammen mit dem Reeder Sven Paulsen wird Jürgen Gosch die Tonnenhalle in eine Markthalle umwandeln, während die Gemeinde List die Betonflächen beseitigen wird, mit dem Ziel das Hafenbecken optisch in den Mittelpunkt zu rücken. Architekt Martin Schlums ist sich sicher, dass der neu gestalte Hafen in List ein Highlight für die ganze Insel wird.
Am Sonntag wird aber, unter dem Motto "Preise wie vor 30 Jahren", erst noch richtig Abschied von der nördlichsten Fischbude Deutschlands genommen. Der Lister Pastor wird sich von 15 bis 17 Uhr auf einem eigenen Stand als Fischverkäufer versuchen. Jürgen Gosch teilte mit, dass der Pastor über jeden eingenommenen Cent, für einen guten Zweck, frei verfügen kann.
Ralf Langmaack 31.10.2003
© 31.10.2003 SyltInfo |