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Spielbank Westerland bleibt erhalten
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Die jährlich steigenden Verluste von zuletzt mehreren einhunderttausend Euro hatten die Geschäftsführung der schleswig-holsteinischen Spielbanken zu dem Entschluss gebracht zum Ende des Jahres 2003 das sogenannte Lebendspiel wie Roulette und Black Jack einzustellen und acht der sechszehn Mitarbeiter zu kündigen.
Maßgeblich am jetzt erreichten Erhalt des Lebendspieles ist der erhebliche Lohnverzicht der Mitarbeiter von fast 20% in der Spielbank Westerland. Aber auch die Stadtvertreter der Stadt Westerland reduzierten die Mietkosten für die Räumlichkeiten im Westerländer Rathaus drastisch, um die Spielbank Westerland in ihrer jetzigen Form zu erhalten.
Durch diese Zugeständnisse gelang es die bereits gekündigten Arbeitsplätze zu erhalten, obwohl Verhandlungsversuche der Gewerkschaft ver.di bereits gescheitet waren. Somit können Urlauber und Sylter zumindest in den nächsten zwei Jahren noch das klassische Roulette in der Spielbank Westerland erleben, solange soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben.
Ralf Langmaack 23.10.2003
© 23.10.2003 SyltInfo |