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Die Vergabe der Strecke Hamburg – Westerland an die private Nord-Ostsee-Bahn (NOB) wurde in letzter Minute von der DB Regionalbahn Schleswig-Holstein angefochten. Der Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis sagte dazu, dass man klären wolle, ob das Angebot der Tochtergesellschaft der Bahn AG bei der Ausschreibung angemessen berücksichtigt worden sei. Über die Beschwerde wird die unabhängige Vergabekammer bis Anfang August entscheiden. Die zweite und letzte Instanz wäre dann das Oberlandesgericht in Schleswig.
Der Verkehr auf der Strecke Hamburg – Westerland mit 13.500 Fahrgästen täglich wird von diesem Streit nicht berührt, da die NOB die Verbindung erst 2005 übernehmen soll.
Die NOB hatte den Zuschlag für 10 Jahre erhalten, da der Zuschussbedarf durch das Land Schleswig-Holstein um 18 Millionen Euro unter dem Angebot der DB Regionalbahn Schleswig-Holstein lag. Zudem gab die NOB die Zusage neue Lokomotiven von der Kieler Firma Vossloh einzusetzen.
Ralf Langmaack 01.07.2003
© 1.07.2003 SyltInfo |