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Allen Beteiligten ist schon lange klar, dass die asphaltierte Promenade am Westerländer Hauptstrand kein Aushängeschild für ein Weltbad ist. Pläne für die Herstellung einer repräsentativen Promenade gibt es schon lange – eine überdachte Arena vor der Musikmuschel, edles Granitpflaster (Kosten hierfür ca. 7,4 Millionen Euro).Probleme allein bereitet aber nicht nur das Geld, sondern auch die Auswahl der Materialien, die der ganzjährigen starken Beanspruchung standhalten.
Aus diesem Grund hat man von Granit und Klinker Abstand genommen und sich verschiedenen Tests für einen farbigen Bitumenbelag entschieden. Bei einer Fläche von 13.350 m² sind der günstige Preis und die einfachere Möglichkeit der Ausbesserung des Belages ausschlaggebend gewesen. Der neue Bodenbelag soll voraussichtlich in einem rötlichen Farbton gehalten werden. Sandfarbene Unterbrechungen, Wellenkörper und blaue Lichtszenarien sollen das Erscheinungsbild auflockern.
Das Auditorium vor der Musikmuschel soll ein neues Aussehen erhalten – der Aufgang in der Mitte wird entfernt, die Stufen werden mit Granit belegt und indirekt beleuchtet. Auch die Mauer aus Betonwaben an der oberen Promenade wird durch roten Klinker mit einem eingelassenen Geländer ersetzt.
Ende August, Anfang September sollen die Arbeiten im Bereich von der "Badezeit" bis zur Strandstraße beginnen. Die Mauern zwischen dem Hotel "Miramar" und dem Cafe/Bistro "Badezeit", sowie die Schrägen an der Promenade werden in diesem Zuge nicht angetastet, da es sich hierbei um Küstenschutzbauwerke handelt. Für diese Küstenschutzbauwerke ist nicht die Stadt Westerland, sondern das Amt für ländliche Räume zuständig.
Ralf Langmaack 18.06.2003
© 18.06.2003 SyltInfo |